Qigong
Der Begriff "Qi" steht in diesem Zusammenhang für Lebensenergie, Vitalität und den ganzen Körper durchströmende Lebenskraft. "Gong" heißt Arbeit oder beharrliches Üben.
Durch Körperhaltung und Bewegung sowie durch Atmung, Konzentration und Vorstellungsübungen wird diese Lebenskraft trainiert und mobilisiert. Aus der Ruhe heraus werden einfache Körperhaltungen und Bewegungen entwickelt, die durch Vorstellungsbilder angeleitet werden. Durch die ausgleichenden, harmonisierenden Übungen kann sich das Qi, die Lebenskraft, entfalten.
So wirkt Qigong regulierend auf Atmung, Herz, Kreislauf und Nervensystem. Es fördert die Konzentrationsfähigkeit, steigert das Wohlbefinden und bewirkt - nicht zuletzt - eine Haltung von innerer Ruhe und kraftvoller Entspannung. Jede Übungsform des Qigong stellt eine in sich geschlossene, vollständige Übung dar und kann zur Regulierung vielfältiger Beschwerden angewandt werden.
Durch die Harmonisierung von Geist und Körper und das freie Fließen des Qi können bei regelmäßigem, selbständigem Üben auch Symptome wie Unruhe, Schlafstörungen, Atembeschwerden und Verspannungen aufgelöst werden. Darüber hinaus umfasst das Anwendungsgebiet des Qigong die begleitende Therapie bei chronischen Erkrankungen und funktionellen Störungen sowie die Linderung von Beschwerden bei schweren Krankheiten.
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